Zahnratgeber

 

Serie Parodontitis

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Parodontitis

Was sind die Ursachen?

 

Der Weisheit letzter Schluss?

Der erwachsene Mensch hat in aller Regel 32 Zähne. Der letzte Zahn auf jeder Seite des Ober- und Unterkiefers ist der Weisheitszahn. Weisheitszähne sind „Spätzünder“. Sie brechen als letzte Zähne durch. Häufig ist dann der Platz, der die Zähne auf dem Kiefer tragen kann, besetzt. Die Weisheitszähne wachsen so oft schief, brechen gar nicht oder nur teilweise durch.

Wenn der Zahnarzt erkennt, dass dieses Problem vorliegt oder absehbar eintritt, wird er den Patienten informieren. Er berät mit ihm, wann und wie der Weisheitszahn entfernt wird.

Wo ein Weisheitszahn infolge Platzmangels ganz oder teilweise von der beweglichen Wangenschleimhaut umgeben ist, gelangen Keime zwischen Zahn und Schleimhaut in den Knochen. Eine chronische oder sogar akute Knochenentzündung ist die Folge.

Deshalb ist es besser, gefährdete Weisheitszähne früh zu entfernen, noch bevor Probleme auftreten. Sehr tief verlagerte Weisheitszähne können aber nach Rücksprache mit dem Zahnarzt meist belassen werden.

Der Weisheit letzter Schluss? Es kommt auf den richtigen Abstand zwischen den Zähnen an.

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Ihr Zahnarzt empfiehlt: Altersvorsorge, die sich lohnt!

Mit dem Rentenalter kommen auch auf Ihre Zähne neue Risiken zu.

Fluoride erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegen Angriffe der Kariesbakterien und gegen Säureeinwirkung der Nahrung. Direkt an der Zahnoberfläche wirken sie, nach aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis, am besten. Hierfür sind entsprechende Zahnpasten, fluoridiertes Speisesalz oder fluoridhaltige Mineralwässer geeignet. Viel hilft hier allerdings nicht viel!

Altersbedingt freiliegende Zahnwurzeln erhöhen das Kariesrisiko und führen zu Zahnschmerzen. Mundtrockenheit tritt im Alter vermehrt auf und wird durch die notwendige Einnahme einer Vielzahl von Medikamenten verstärkt. Die natürliche Reparaturwirkung des Speichels wird so vermindert. Auch das begünstigt die Entstehung von Karies und ist ein häufiger Grund für Mundgeruch.

40% der über 65-jährigen sind von einer schweren Parodontitis betroffen, einer Entzündung des Zahnhalteapparates. Unbehandelt ist Zahnverlust durch Zahnlockerung die Folge. Bakterien gelangen über die Wundfläche in der Mundhöhle in den Blutkreislauf. Das Schlaganfall-, Herzinfarkt- und Diabetes- Risiko ist bei unbehandelter Parodontitis auffällig hoch.

Dagegen schützt: das altersspezifische Vorsorgekonzept Ihrer Zahnarztpartnerpraxen. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen, begleitet von professionellen Zahnreinigungen, sind ein wichtiger Teil Ihrer Altersvorsorge. Ebenso wie die durch einen Experten für Sie zusammengestellte häusliche Pflegetechnik, mit individuellem Training und geeigneten Materialien.

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Kann man Zahnschmelz „härten“?

Um gesunde Zähne zu behalten, gibt es – ergänzend zur Zahnpflege und einer zahngesunden Ernährung – die Möglichkeit einer Fluoridierung.

Fluoride erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegen Angriffe der Kariesbakterien und gegen Säureeinwirkung der Nahrung. Direkt an der Zahnoberfläche wirken sie, nach aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis, am besten. Hierfür sind entsprechende Zahnpasten, fluoridiertes Speisesalz oder fluoridhaltige Mineralwässer geeignet. Viel hilft hier allerdings nicht viel!

Bei Überdosierung können Nebenwirkungen auftreten. Wie Sie Fluoridgaben so anwenden, dass es zu keiner Überdosierung kommt, wird Ihr Zahnarzt gern mit Ihnen besprechen.

Für die ganz Kleinen kann der Kinderarzt Fluorid-Tabletten verordnen, um die Mineralisierung vor dem Zahndurchbruch zu beeinflussen.

Eine optimale Fluoridanwendung ist ein wichtiger Kariesschutz und hilft, Ihre Zähne gesund zu erhalten. Fragen? Ihr Zahnarzt berät Sie gern.

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Was ist das richtige Alter für die Kieferorthopädie?

Kinder sollten mit 2 ½ bis 3 Jahren das erste Mal den Zahnarzt besuchen. Dieser überwacht, ob sich die Zähne normal einstellen und sich der Kiefer harmonisch entwickelt.

Regelmäßige Kontrollen alle sechs Monate sind daher besonders wichtig. Werden Abweichungen in der Entwicklung des Kiefers auffällig, kann der Zahnarzt frühzeitig empfehlen, das Kind dem Kieferorthopäden vorzustellen.

Zeigen die bleibenden Zähne im Verlauf des Zahnwechsels Fehlstellungen, ist nach dem Wechsel der Milchbackenzähne (etwa mit 9 – 10 Jahren) eine Untersuchung und Beratung beim Kieferorthopäden ratsam.

Wichtig: Lassen Sie eine laufende kieferorthopädische Behandlung durch regelmäßige Zahnkontrollen und Prophylaxetermine beim Zahnarzt begleiten. So können Sie sicher sein, dass Ihre Kinder mit schönen, gesunden Zähnen durchs Leben gehen.

Übrigens: Kieferorthopädische Zahnstellungskorrekturen sind auch für Erwachsene möglich und sinnvoll!

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Mit den Dritten zur Inspektion?

Haben Sie herausnehmbaren Zahn ersatz als Teil- oder Vollprothese? Dann besitzen Sie ein sorgfältig gefertigtes Einzelstück in Manufakturqualität.

Damit es all seinen Aufgaben lange gerecht werden kann, bedarf es sorgfältiger Pflege und Nachsorge. Zur häuslichen Pfl ege werden Sie von Ihrem Zahnarztteam angeleitet. Denn wie jeder andere viel benutzte Gebrauchsgegenstand unterliegt Zahnersatz einem allmählichen Verschleiß.

Auch der Kiefer verändert sich. Von Ihnen wird beides zunächst kaum bemerkt werden. Deswegen sind, genau wie bei Ihren eigenen Zähnen, regelmäßige Kontrollen zwei Mal im Jahr notwendig.

Ihr wertvoller Zahnersatz kann dabei professionell gereinigt und poliert werden. Zudem untersuchen wir, ob Anpassungen, Unterfütterungen oder ein Austausch der Ersatzzähne notwendig sind. Damit beugen wir Schäden am Kauorgan vor. Ihre Dritten bleiben Ihnen lange erhalten. Aufwendige Neuanfertigungen können vermieden werden.

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Zahnunfall – was tun?

Verletzungen oder Verluste der Zähne durch Schlag bzw. Sturz treten häufig bei Kindern und Jugendlichen auf. Betroffen sind meistens die oberen Schneidezähne. Aussehen und Sprache werden dadurch gerade in dieser wichtigen Entwicklungsphase stark beeinträchtigt. Außerdem kommt es oft zu einem dramatischen Knochen- und Zahnfleischverlust, der später nur sehr aufwendig zu behandeln ist.

Vor Abschluss des Wachstums gibt es keine sinnvolle dauerhafte Versorgung der Zahnlücke. Daher sollte alles für einen Erhalt der betroffenen Zähne getan werden! Ausgeschlagene bleibende Zähne können mit besten Aussichten auf Einheilung und Dauererhalt wieder in den Kiefer zurückgepflanzt (replantiert) werden. Bestenfalls können große Bruchstücke durch moderne Verfahren sogar wieder „angeklebt“ werden.

Schnelles Handeln ist gefragt:

  • Bruchstücke bzw. ausgeschlagenen Zahn feucht halten (evtl. „Zahnrettungsbox“)
  • nicht abbürsten oder reinigen, die Wurzelhaut ist sehr empfindlich
  • die Wunde nicht mit den Fingern berühren
  • bei Blutungen auf ein sauberes Taschentuch oder Verbandmaterial beißen lassen
  • möglichst schnell zum Zahnarzt oder Kieferchirurgen

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Auslandszahnersatz – ein „Schnäppchen“?

Zahnärztliche Behandlung ist vertrauensvolle Teamarbeit. Patienten erwarten für ihren Behandlungsablauf eine gesicherte Reihenfolge – entsprechend ihrer Erkrankung. Wird eine Behandlung mit Zahnersatz notwendig, hat der Zahnarzt zusammen mit seinen Mitarbeitern zunächst Karies und Zahnfleischerkrankungen behandelt.

Für die Beratung und Planung von Zahnersatz und vor allem für die erfolgreiche praktische Umsetzung wird dann eine fachliche und organisatorische Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker notwendig. Individuelle Material- und Konstruktionsauswahl, die Berücksichtigung von Ästhetik- und Komfortwünschen des Patienten sowie die Planung der Behandlungsabfolge sind nur in Absprache mit dem Zahntechniker vor Ort möglich. Kronen, Brücken und insbesondere herausnehmbarer Zahnersatz sind individuell geplante und gearbeitete Medizinprodukte, die pro Patient hergestellt werden. Hierfür muss der Zahntechniker zwingend dem Zahnarzt zur Seite stehen.

Nur organisierte Teamarbeit in der Praxis und die Teambildung von Praxis und Dentallabor geben eine Gewähr für lange Haltbarkeit des Zahnersatzes. ZAHNARZT PARTNER PRAXEN garantieren diese Qualität.

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Parodontitis – unterschätzte Gefahr?

Etwa 75 % der Erwachsenen haben bereits im Alter von 40 Jahren eine Zahnbettentzündung (Parodontitis). Unerkannt und unbehandeltführt diese Erkrankung durch die Zerstörung von Zahnbett und Knochen zum Zahnverlust.

Bakterien und deren Stoffwechselprodukte sind Hauptursache für den Gewebeverlust. Sie sind aber auch vielfach eine Bedrohung für innere Organe. Warum?

Bakterien aus den Zahnfleischtaschen gelangen über die Blutbahn in den gesamten Körper und können dort über Entzündungsmechanismen Schaden anrichten. Die Zusammenhänge zwischen Parodontitis und den großen Volkskrankheiten Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall wurden in letzter Zeit schon häufiger von Wissenschaftlern bestätigt. Neu ist jetzt die Erkenntnis, dass diese Mundhöhlenbakterien auch chronische Lungenerkrankungen verursachen können.

Moderne Schnelltests und halbjährliche zahnärztliche Untersuchungen auf parodontale Entzündungen helfen, Parodontitis frühzeitig zu erkennen. Das dient nicht nur dem Erhalt der Zähne, sondern schützt auch wichtige Organe vor bakteriellen Angriffen.

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Schadet Zähneknirschen der Gesundheit?

Bruxismus ist der Fachbegriff für das unbewusst, meist nächtlich, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne. Ursache hierfür ist oftmals Stress, den fast jeder fünfte Deutsche auf diese Art abbaut. Schon geringe Abweichungen der Bisslage können Bruxismus auslösen. Mögliche Folgen: starker Abrieb des Zahnschmelzes, Zahnbettschäden bis hin zum Zahnverlust, Schmerzen im Kiefergelenk und in der Kaumuskulatur sowie Kopf- und Nackenschmerzen bis hin zu Ohrpfeifen (Tinnitus), Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit.

Eine Anleitung zur Selbstbeobachtung und eine Selbstmassage der verspannten Muskeln wirken oft schon therapeutisch. Sehr hilfreich kann eine zahnärztlich verordnete Aufbiss-Schiene mit begleitender Physiotherapie sein. Besonders wichtig: Stressbewältigung. Entspannungstechniken eignen sich dazu sehr gut.

Übrigens: Zähneknirschen kann bei Kindern völlig normal sein. Ansprechpartner für Diagnose und Therapie ist Ihr Zahnarzt.

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Milchzähne – nicht so wichtig …? Doch!

Schon beim Kleinkind wird der Grundstein für eine lebenslange Zahngesundheit gelegt.

Karies an den Milchzähnen bedeutet oft auch Kariesbefall der bleibenden Zähne. Ein Verlust der Milchzähne führt häufig zu einer Fehlstellung, die eine aufwändige kieferorthopädische Behandlung nach sich zieht.

Karies ist kein Schicksal. Neben Ernährung und häuslicher Mundhygiene tragen regelmäßige Kontrollen in der Zahnarztpraxis maßgeblich zur Mundgesundheit bei.

Dazu gehören unter anderem eine Zahnputzschule, Versiegelungen, Ernährungsberatung und Fluoridierung.

Frühzeitige regelmäßige Prophylaxe im Kindesalter wird auch von den Krankenkassen gefördert. Das sorgt für eine angstfreie Entwicklung ohne schmerzhafte und unangenehme Behandlungserfahrungen.

Gesunde Zähne ein Leben lang – nutzen Sie diese Chance für Ihr Kind!

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Warum knirschen manche Menschen mit den Zähnen?

Immer mehr Menschen leiden unter Zähneknirschen, dem Bruxismus. Bei dieser Fehlfunktion des Kauapparates kommt es – überwiegend nachts – zu ausgeprägtem Pressen und Reiben der Zähne.

Nicht immer bemerken die Patienten selbst, dass sie darunter leiden. Häufig sind es die Partner oder ein Zahnarzt, die den Patienten auf sein Zähneknirschen hinweisen. Unbehandelt führt der Bruxismus zu irreversiblen Schäden an Zähnen und dem Kiefergelenk. Betroffene Patienten berichten nicht selten auch von ausgeprägten Kopf-, Gesichts- und Nackenschmerzen.

Ausgelöst wird ein regel­mäßiges Zähneknirschen meist durch vielfältige Stressfaktoren und/oder Fehlkontakten der Zähne. Durch eine Funktionsanalyse beim Zahnarzt lassen sich Bissstörungen (zum Beispiel ein störender Zahnersatz, lockere und schiefe Zähne) feststellen und gezielt behandeln.

Die psychosomatisch verursachte Stresskomponente muss der Patient selbst oder auch unter Hinzuziehung eines Psychologen behandeln. Hilfreich können Ent­span­nungsübungen und eine veränderte Lebens­führung sein.

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Kann Zähneputzen schaden?

Sie haben bestimmt schon gehört, dass Sie nach sauren Speisen und Getränken auf direktes Zähneputzen verzichten sollten – um den angegriffen Zahnschmelz nicht weg zu bürsten. Es stimmt: Säure greift den Zahnschmelz an. Sie ist vor allem in Obst, Fruchtsäften und Softdrinks zu finden.

Wissenschaftler haben bewiesen, dass Ihr Speichel zwei Tage für die Reparatur des Säureschadens bräuchte. Solange können Sie auf Zähneputzen aber nicht verzichten.

Kariesbakterien vermehren sich ex­plo­sionsartig und schädigen den Zahnschmelz stärker als Säure aus Ge­tränken und Speisen. Und Zahnpflege-Kau­gum­mis? Die regen zwar den Speichelfluss an, beseitigen aber keine Bakterien.

Kurzum: Säure und Bakterien müssen vom Zahn entfernt werden, damit sie keine nachhaltigen Schäden anrichten können. Das Zähneputzen nach dem Essen ist daher nach wie vor der beste Weg, Ihre Zahngesundheit zu erhalten – denn sauer macht nicht immer lustig.

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Mundgeruch – nein danke!

Mundgeruch ist für viele Betroffene und deren Mitmenschen unangenehm und belastend. Selten wird dieses Problem offen angesprochen. Der Grund ist, dass man selbst den schlechten Atem nur selten wahrnimmt und andere Personen dieses Tabuthema gerne vermeiden.

Nur in ca. 10% der Fälle sind Stoffwechselstörungen oder Magenerkrankungen verantwortlich. Hauptursache von Mundgeruch sind geruchsbildende Mikro-organismen in der Mundhöhle, die sich in Schlupfwinkeln befinden.

Dazu gehören z.B. infizierte Zahnfleischtaschen, der Zungenrücken, Zahnzwischenräume sowie kariöse Zähne. Der zahnärztliche Befund bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Therapiekonzept. Häufig führen schon professionelle Mund­hygienemaßnahmen zum gewünschten Erfolg.

Die enge Zusammenarbeit von Patient, Zahnarzt und Prophylaxemitarbeiterin kann das Problem Mundgeruch lösen. Frischer Atem führt zu mehr Lebensqualität!

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Zähne aufhellen – keine Kosmetik!

Der Wunsch nach gesunden, strahlenden Zähnen ist weit verbreitet und mit geeigneten Verfahren heute auch realisierbar.

Zahnverfärbungen haben unterschiedlichste Ursachen wie etwa Medikamente, Genussmittel, Unfälle oder Wurzelbehandlungen. Sie können auch altersbedingt sein. Vor dem Aufhellen sollten daher eine zahnärztliche Untersuchung und eine professionelle Zahnreinigung erfolgen. Erst wenn Zähne und Zahnfleisch gesund sind, lässt sich die geeignete Aufhellmethode wählen und sicherstellen, dass unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden.

Wissenschaftlich am besten dokumentiert ist das Aufhellen mit Schienen, die in Ihrer Praxis individuell für Sie angefertigt werden. Das Bleichmmittel kann so schonend auf die Zähne gelangen, ohne dass das Zahnfleisch verletzt wird. Bei frei verkäufl ichen Materialien dagegen ist der Wirkstoff erheblich niedriger dosiert, um Gefahren durch Fehlanwendungen zu vermeiden. Sie sind daher nicht so wirkungsvoll und wenig dauerhaft.

Professionelle Zahnaufhellung ist minimalinvasivste Therapie von Zahnverfärbungen – und darum gehört sie in die Hände Ihres Zahnarztes.

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Machen wurzelgefüllte Zähne krank?

Sie verspüren ein leichtes Ziehen. Später plagen Sie Aufbissbeschwerden und nächtliche Schmerzen. Karies hat den Zahnnerv geschädigt. Der Zahnarzt entfernt diesen schmerzlos unter Betäubung, erweitert, reinigt und versiegelt den entstandenen Hohlraum mit einer Wurzelfüllung.

Aufgrund des komplizierten Innenaufbaus des Zahnes können einige der wurzelgefüllten Zähne trotz sorgfältiger Behandlung Entzündungen an den Wurzelspitzen entwickeln, die andere Erkrankungen verursachen können. Früher wurde der Zahn direkt entfernt oder der Versuch unternommen, ihn mit einer Operation zu erhalten.

Erst modernste Technik hilft jetzt, solche Entzündungen erfolgreich zu behandeln oder zu verhindern. Lupenbrille oder Mikroskop verbessern die Darstellung der haarfeinen Nervenkanäle des Zahnes. Hochflexible Instrumente reinigen jede Krümmung der Kanälchen, deren Länge mittels elektronischer Messverfahren bestimmt wird.

Zuletzt verschließen hochwertige Füllmaterialien den Zahn absolut bakteriendicht. So behandelte Zähne machen nicht krank. Sie bleiben Ihnen langfristig gesund erhalten.

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